Liebe Musikschaffende und Musikinteressierte!

Gleich zu Beginn möchte ich mich bei Ihnen für die vergangenen Unannehmlichkeiten entschuldigen, die Sie durch die diversen Serverwechsel hatten. Nun ist aber wieder Ruhe eingekehrt und ich hoffe, dass Sie mir auch zukünftig gewogen bleiben. Sollten Sie jedoch diesen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, finden Sie am Ende dieses Briefes einen Abmeldelink.

Ich möchte Sie auch heute wieder mit interessanten Themen aus der Musikwelt unterhalten, z. B. welchen Einfluss die Musik auf unser Befinden hat. Man hat ja vor vielen Jahren schon Versuche an Rindern gemacht, bei denen man feststellte, dass Kühe, wenn Sie mit klassischer Musik von Mozart oder Beethoven "berieselt" werden, weitaus mehr Milch geben, als wenn man ihnen Rockmusik vorspielt. Nun sind die Wissenschaftler wieder einige Schritte weitergegangen und haben in einer Studie bewiesen, dass Lieblingsmusik und als angenehm empfundene Melodien ganz erheblich zur Gesundheit des Menschen beitragen. Sie erfreuen im wahrsten Sinn des Wortes unser Herz: sie weiten Herzkranzgefäße, verbessern den Blutfluss und fördern die Herzgesundheit. Lesen Sie hier mehr... 

Meine Herzgesundheit hat sicher sehr oft der von mir hoch verehrte große Sänger Plácido Domingo gefördert. Es war und ist nicht nur seine Stimme, die das Herz berührt, es ist auch seine authentische Darstellung einer Rolle. Er ist eben nicht nur ein "Stimmbandakrobat", nein, er lebt die Figur, die er darstellt. Wie hervorragend er das macht, zeigt er in Pietro Mascagnis - Cavalleria Rusticana & Ruggero Leoncavallos - I Pagliacci. Der Sohn zweier spanischer Zarzuela-Sänger debütierte bereits mit 10 Jahren in einer kleinen Rolle im "Rigoletto" in Mexiko-Stadt. Seitdem ging seine Karriere steil bergan und der rastlose Sänger ist auch in diesem Jahr in zahlreichen Aufführungen international zu sehen und zu hören. Nun hat er eine außergewöhnliche Auszeichnung, den größten klassischen Musikpreis, den Birgit Nilsson Preis, erhalten. Dieser ist mit 1.000.000 Dollar dotiert. Wer Placido Domingo live erleben will, hat hier mehrere Möglichkeiten: Puccini-Festival-La Bohème in Torre del Lago oder in Iffezheim/Baden-Baden.

Ein anderer "Jahrhundert-Sänger" hat am 27. Februar - also heute - Geburtstag: Enrico Caruso. Und mit ihm feiert die große Filmdiva Elizabeth Taylor ihren 76. Geburtstag. Am 2. März ehren wir zum 185. Geburtstag einen großen tschechischen Komponisten, der uns so wunderbare Werke geschenkt hat wie den sinfonischen Zyklus "Mein Vaterland" mit der berühmten "Moldau" oder seine Oper "Die verkaufte Braut". Sie wissen sicher, wer hier gemeint ist, natürlich Bedrich Smetana. 10 Jahre vor seinem Tod erkrankte er stark und litt an starkem Tinnitus. Er hörte Tag und Nacht einen As-Dur-Quartsext-Akkord in der viergestrichenen Oktave, wodurch er verständlicherweise beim Komponieren stark eingeschränkt war. Ich möchte Sie heute auf "Sechs Tschechische Tänze" hinweisen, die Hans Richard Stracke für Orchester eingerichtet. Diese Sätze sind im Original von Smetana für Klavier geschrieben worden. In der Orchesterfassung wurden sie bereits von den Orchestern des Bayerischen Rundfunks, des WDR und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie durch Heinz Wallberg, Lamberto Gardelli und Christian Kluttig aufgeführt. Interessierte Orchester erhalten das Leihmaterial bei G. Ricordi durch Anfrage über info@musikwitze.de oder abordage@ricordi.de. Die einzelnen Tänze heißen "Furiant" (Nr. 1 aus Ceské tance, Vol. II), "Polka" (Nr. 4 Vol. I), "Schnellpolka" (Nr. 3 Vol. I), "Ländler" (Nr. 9 Vol. II), "Zwiebelchen" (Nr. 5 Vol. II) und "Springtanz" (Nr. 10 Vol. II). Jeder Tanz ist auch einzeln aufführbar und als Leihmaterial erhältlich. Bestell-Nr. TOP 0008.

Für Chorleiter, die sich auf "Christi Himmelfahrt" vorbereiten, habe ich eine besondere Empfehlung: eine wunderschöne und dennoch nicht allzu schwere Himmelfahrtskantate "Wann werde ich dahin kommen" von Georg Gottfried Wagner. Sie ist geschrieben für 3 Soli (STB), 4st. gem. Chor und Orchester (2200/0200/Cont./Str.). Der Klavierauszug ist hier erhältlich. Das dazugehörige Material erhalten Sie über den G. Ricordi-Verlag unter der Bestell-Nr. TOP 0052. Georg Gottfried Wagner lebte von 1698-1756 und wurde an der Thomasschule in Leipzig ausgebildet. Ab 1723 wirkte er in den Konzerten unter der Leitung Johann Sebastian Bachs mit, der neben seiner Funktion als Thomaskantor auch das Leipziger Collegium musicum leitete. Am 28. Januar 1727 übernahm er auf Vermittlung Bachs das Stadtkantorenamt in Plauen, das er bis zu seinem Tode 1756 innehatte. Namentlich Bachs nachdrücklicher Empfehlung in vier Briefen an den "Rath" der Stadt ist es zu verdanken, dass Wagner nach Plauen geladen wurde. Bach schreibt darin von ihm als einem "Tüchtigen subjektum ..., so ist er in compositione wohl bewandert, hat auch verschiedene specimina allhier mit gutem applausu abgelegt; fernhin spielet er eine gute Orgel und Clavier, ist fertig auf der violin, violoncello und anderen Instrumenten und singet einen nicht wohl allzu starken, doch artigen Baß...". Das Autograph der Kantate befindet sich in der Bibliothek des Königlichen Konservatoriums Brüssel seit mindestens 1870. Dieses und eine weitere Handschrift zu Beginn des 20. Jh. aus dem Notenarchiv der Lutherkirche Plauen bilden die Grundlage für diese Ausgabe.

Nun kommen wir wieder zum

Witz der Woche

Was tut ein Tenor, wenn der Regen ans Fenster prasselt?
Er verbeugt sich.

Nun wünsche ich Ihnen trotz Nieselwetters, zumindest in München, ein wunderschönes Wochenende und: lassen Sie sich nicht von den bösen Grippeviren befallen. Ingwertee und heiße Zitrone helfen (es kann auch gern ein Schüßchen Rum dabei sein ). Oder gewinnen Sie mit ein bisschen Glück einen Besuch in einem Ihrer Lieblingsmusicals:

 

Mit besten Grüßen
Ihre

Beatrice Fischer-Stracke

TOP MUSIC Prod.
Siegfriedstr. 4
D-80803 München

Tel.: (+49)089-38879364
Fax.: (+49)089-38879357

USt.ID-Nr.: DE206659471

Email: info@musikwitze.de

Internet: www.musikwitze.de
www.karl-valentin-musical.de
www.best-seller-ebooks.de

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